Zukunftsvision: I have a dream…

Professionelle Zukunftsvision zum Projektmanagement
Professionelle Zukunftsvision

Meine traumhafte Zukunftsvision von einer besseren Welt schwebt mir schon länger im Geiste. Kernstück dieses verbal-sozialen Schlaraffenlandes ist eine gepflegte, offene und konstruktive Kommunikation. Das Wort „Problem“ ist dort nur deshalb im Sprachschatz, um zu verdeutlichen, dass es nur Herausforderungen und bislang unentdeckte Lösungen gibt.

Jeder darf eigene Verbesserungsvorschläge einbringen und sich aktiv an einer Optimierung der Abläufe und Kommunikation beteiligen. Und das vollkommen unabhängig davon, welche Position er bekleidet oder in welchem Bereich er tätig ist. Auch wird er dabei nicht argwöhnisch belächelt oder abgewürgt. Stattdessen ist jeder offen für Anregungen und diskutiert Vorschläge professionell und lösungsorientiert.

Aufkeimendes Mobbing wird dort umgehend, und nachhaltig hart bestraft. Dies ist deshalb möglich, da die Gefahren und persönlichen sowie unternehmerischen Folgeschäden dieser asozialen Machenschaften endlich erkannt und ernstgenommen werden.

Und erst die Hochstapler!
Sie zählen hier zu einer zurecht aussterbenden Art von Menschen. Sie haben ja auch lange genug Unruhe gestiftet und mit ihrem gefährlichen Halbwissen das Unternehmen bedroht. Im Gegensatz zu Hochstaplern sind die Bewohner meiner Zukunftsvision mutig genug, um ihre eigenen Schwächen sich und anderen offen einzugestehen. Und jeder Einzelne verfügt über genügend Reflexionsvermögen und Sozialkompetenz, dass man sich gemeinsam weiterentwickelt – ohne einen Ausritt auf den Schwächen der anderen zu machen.

Persönlicher Rückblick

Manchmal müssen Sie sich klar abgrenzen!
Manchmal müssen Sie sich klar abgrenzen!

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Schulzeit. Auf dem Gymnasium war ich teilweise in einer Gruppe unterwegs, die in meinen Augen zuweilen ziemlich asozial war. Damit meine ich jetzt nicht, dass alle nur Fäkalsprache verwandten und körperliche Beschwerden fingerfertig herbei zauberten. Es zeigte sich stattdessen in der Art und Weise der (a)sozialen Interaktion. So mussten sich andauernd einige Mitglieder dieses Konglomerats auf Kosten anderer profilieren oder sie einfach nur niedermachen. Dabei wurden innerhalb der Gruppe häufig vermeintliche „Witze“ gerissen, die aber letztendlich nur den kulturellen Umgang miteinander lächerlich machten. Die persönliche Entfaltung von den sozialeren Geschöpfen dieses „SM-Schuppens“ wurde dadurch stark und nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen. Heutzutage würde ich dieses Verhalten ganz klar als Mobbing einordnen und sicherlich nicht noch einmal über mich ergehen lassen – und auch anderen gegenüber nicht tolerieren.

Wie sehr mich diese Zeit letztendlich geprägt hat, realisierte ich erst nach der Zeit auf dem Gymnasium. In meinem neuen sozialen Umfeld konnte ich noch einmal ganz von vorne und sozial unbelastet anfangen. Plötzlich wurden die Noten signifikant besser, die aktive Mitarbeit in Unterricht und Gruppenarbeit ebenso und auch  Selbstbewusstsein und -vertrauen meldeten sich wieder aktiv zurück zum Dienst. Ein wahnsinnig gutes Gefühl mentaler Befreiung!

Auch wenn ich mich an diese Gymnasialzeit nicht gerne zurück erinnere, so hat sie doch meine persönliche Entwicklung und meinen Erfahrungsschatz spürbar geprägt. Ich glaube, dass ich vor allem deswegen heute so viel Wert auf ein konstruktives, wohlwollendes und wertschätzendes soziales Umfeld lege. Und es nie mehr missen möchte!

Zukunftsvision: von der Theorie zur Praxis!

Zukunftsvision zum Träumen!
Zukunftsvision zum Träumen!

Ja, es ist sicherlich noch ein weiter Weg in Richtung meiner Zukunftsvision, aber jede Reise beginnt bekanntlich mit einem ersten Schritt in die richtige Richtung. Also schauen wir uns doch einfach mal an, was wir selbst konkret für den Einzug ins kommunikative Schlaraffenland tun können:

  • Kein Denken in Problemen und Folgeproblemen, sondern zielgerichtete und gemeinschaftliche Lösungsorientierung
  • Authentische, aufrichtige und wertschätzende Kommunikation vorleben und fördern
  • Keine endemischen Informationsinseln, sondern zumindest breite Brücken über die Ozeane der kommunikativen Isolation etablieren – mit Fahrbahnen und Flugverbindungen in beide Richtungen, versteht sich.
  • Aktive, professionelle, zielgerichtete und zeitnahe Kommunikation angewöhnen und leben
  • Keine Machtspiele und eigennützigen Fürstentümer fördern, sondern ein produktives Miteinander mit offenem Austausch und argumentgestützter Diskussion
  • Neutrale Instanzen unterstützen, die eigennützige Fürstentümer entmachten und Machtspiele eindämmen können
  • Für Kunden gibt es für die IT einen SPoC (Single Point of Contact), damit die Prozesse für den Kunden so einfach wie möglich bleiben. Dieser SPoC wird befähigt die Anfragen innerhalb der IT gezielt weiterzuleiten und eine passende Lösung zu finden.
  • Regelmäßige aktive Statusmeldung für Aufgaben & Co. – und dies sowohl für die Kunden, als auch das Projektteam und die Projektbeteiligten!
  • Ausmerzen der Gefahr von ungesundem Halbwissen, welches als fundiertes Wissens vermarktet wird und zu kritischen Fehlentscheidungen im Unternehmen führen kann.
  • Klare Kommunikation der Unternehmensstrategie und gegenseitige Unterstützung, diese im Fokus zu behalten.
  • Kein Denunzieren und Spitzeln wie zu Stasi-Zeiten, sondern appellieren an die Professionalität eines jeden einzelnen

Das sind natürlich nur ein paar Anregungen und Möglichkeiten, aber Ihnen sollte nun der Weg in ein kommunikatives Schlaraffenland ein gutes Stück klarer geworden sein, hoffe ich.

Träumen darf man ja wohl noch…
Dabei kann ich jetzt vor lauter Freudentränen in den Augen zu meiner schönen Zukunftsvision ja kaum noch die Buchstaben erkennen…
Och, nö!
Jetzt bin ich doch glatt schon wieder aufgewacht…

Quintessenz

Immer schön im Blick behalten: die Quintessenz!
Immer schön im Blick behalten: die Quintessenz!
  • In meiner Zukunftsvision gibt es ein aktiv gelebtes, kommunikatives und konstruktives Miteinander statt egoistischer Fürstentümer und endemischer Informationsinseln.
  • Helfen Sie mit und lassen Sie uns gemeinsam dem kommunikativen Schlaraffenland ein Stückchen näher kommen – damit meine Zukunftsvision keine Vision bleibt, sondern in naher Zukunft Realität werden kann!
  • Wie sieht Ihre Zukunftsvision aus? Schreiben Sie mir doch!

Hier geht es wahnsinnig interessant weiter

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