Sigma 70-300 mm F4,0-5,6 DG Makro-Objektiv

Ganz nah ran - mit dem Sigma 70-300 mm F4,0-5,6 DG Makro-Objektiv

Ganz nah ran – mit dem Sigma 70-300 mm F4,0-5,6 DG Makro-Objektiv

Ganz nah ran! – Das war mein Ziel.
Seit einem guten halben Jahr nenne ich das Sigma 70-300 mm F4,0-5,6 DG Makro-Objektiv nun schon mein Eigen. Und nach nunmehr einigen Tausend Fotos kann ich ein erstes Resümee ziehen: es ist phototastisch!

Mehr als preiswert

Seit Längerem schon war ich auf der Suche nach einem guten und noch dazu günstigen Tele-Zoomobjektiv für meine Kamera. Da ich sehr gerne in der Natur unterwegs bin und mich Flora und Fauna gleichermaßen interessieren, stolperte ich hocherfreut über das Objektiv von Sigma. Der Brennweitenbereich dieses kompakten Tele-Zoomobjektivs von 70 bis 300 mm bietet mir viel Flexibilität und unterstützt somit auch die Aufnahme von scheuen Motiven.

Als ich dann noch entdeckte, dass es sogar über einen integrierten Makro-Modus verfügt, war es schon um mich geschehen.
Ich musste einfach einen genaueren Blick riskieren!
Und tatsächlich!
Aktiviere ich diesen Makro-Modus kann ich sogar bis auf 95 cm an mein Motiv herangehen und erziele dabei einen Maßstab von bis zu 1:2. In dieser Preisklasse eine mehr als respektable Leistung, wie ich finde.

Im Lieferumfang enthalten war das Objektiv (alles andere hätte mich auch überrascht), ein Frontdeckel, ein Rückdeckel und eine Gegenlichtblende (LH635-01; zylinderförmig). Besonders letztere ist sehr praktisch und es ist nicht selbstverständlich, dass sie vom Hersteller beigelegt wird.

Impressionen zur Bildqualität des Sigma 70-300 mm F4,0-5,6 DG Makro-Objektiv

Hagebutte

Hagebutte

Hier ein paar meiner Schnappschüsse mit dem Objektiv, welches ich an meiner mittlerweile neun Jahre alten Canon EOS 40D „betreibe“ (APS-C-Format).
Wie schon erwähnt, schätze ich besonders die Makro-Funktion.
Per Schalter habe ich so die Möglichkeit, zwischen 200 und 300 mm Brennweite einen Makro-Modus zu aktivieren. Erst einmal aktiviert, komme ich noch ein ganzes Stück näher ran an mein Motiv – und dieses dabei noch größer raus!

Beachten muss man dabei jedoch, dass zum Deaktivieren des Makro-Modus das Objektiv so fokussiert werden muss, dass es seine geringste fokusbedingte Länge erreicht. Ansonsten lässt sich der Schalter nicht wieder in den Normal-Modus zurückschieben und das Zoomen wird vom Objektiv auf einen Bereich von 200 – 300 mm aktiv begrenzt. Man kann dies zwar mit etwas „Nachdruck“ übergehen, vorgesehen ist das für das Objektiv jedoch nicht.

Hat man diese winzige Hürde (ich nenne sie lieber „Charakter“) erst einmal überwunden, erfreut man sich am vielseitigen Einsatzbereich des Objektivs – und dem Ergebnis der Foto-Jagd:

Quintessenz

Immer schön im Blick behalten: die Quintessenz!

Immer schön im Blick behalten: die Quintessenz!

Was ich am Sigma 70-300 mm F4,0-5,6 DG Makro-Objektiv am meisten liebe:

  • Großer Brennweitenbereich von 70-300 mm
  • Makro-Modus zwischen 200-300 mm (hierbei dann mit Naheinstellgrenze von nur 95 cm)
  • Alltagstaugliche Anfangsblende von 4,0 (bei 70 mm) bis 5,6 (bei 300 mm)
  • Scharfe, kontrastreiche Fotos auch bei Offenblende

Was ich manchmal ein wenig vermisse:

  • Optischer Bildstabilisator
  • Zoom-Lock (Fixierung des Objektivtubus, um sein ungewolltes „Herausfahren“ zu verhindern; wäre noch praktischer beim Transport)

Für den sehr günstigen Preis sind die vermissten Funktionen aber für mich auf jeden Fall zu verschmerzen und die liebgewonnenen Eigenschaften lassen mich die kleinen Entbehrungen rapidamente vergessen.

In meinen Augen ist dieses Objektiv sowohl für Fotografie-Einsteiger als auch -Fortgeschrittene hervorragend geeignet.

Wenn Sie jetzt auch auf den Geschmack gekommen sind, hätte ich da einen kleinen Tipp für Sie:

Hier geht es wahnsinnig interessant weiter

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