Neue Software, neues Glück!?

Neue Software? - Das kann eine Achterbahnfahrt der Gefühle werden!

Neue Software? – Das kann eine Achterbahnfahrt der Gefühle werden!

Im Laufe des Einführungsprojektes für eine neue Software taten sich nach anfänglicher Euphorie viele qualitative und kommunikative Abgründe auf.
Dabei hatten wir uns so viel Mühe gegeben und basierend auf unseren bisherigen Erfahrungen alle Anforderungen und auch technische Details ausführlich beschrieben und dokumentiert. Es handelte sich um eine Standardsoftware und unser Dienstleister schien uns klar zu verstehen. So blickten wir nach der ersten Installation unseres neuen Entwicklungssystems auch sehr positiv dem ersten Test entgegen.

Eine neue Software: die erste „Probefahrt“

Sehr viel Rücksicht…

Um es etwas anschaulicher zu erläutern, habe ich das Ausprobieren der neuen Software im folgenden mit der Probefahrt eines neuen Autos verglichen. Diese Jungfernfahrt verlief, nun ja, sagen wir einmal „unerwartet“:
Man möchte also mit seiner niegelnagelneuen Luxuslimousine (unsere neue Software) eine erste kleine Spritztour machen und schwingt sich freudig auf den Fahrersitz. Also, zumindest in der Phantasie.
Denn in der schonungslosen Realität stellt man als erstes fest, dass man gar keine schnittig-schwarze Limousine erhalten hat. Stattdessen steht da ein kompakter Kleinwagen in Hornhautumbra (= Logo und Farbgebung stimmen nicht). Immerhin der Schlüssel könnte zum eigentlich georderten Gefährt gehören, passt er doch nicht im geringsten zum vorgeführten Modell (Login klappt nicht). Hat man diese Hürde aber erst einmal genommen, startet man mit immer noch vorfreudig zitternden Händen den Motor (ausprobieren der neuen Funktionen). Markerschütterndes Ächzen und Unheil verkündendes „öckel öckel“ beenden abrupt die noch nicht wirklich begonnene Probefahrt (Fehlerseite).

Neue Runde, neues Glück!?

Aber auch im zweiten Anlauf gibt es einige Überraschungen.
Beim Blinken macht das Fernlicht rhythmisch mit.
Das Lenkrad bewegt gleichzeitig die Scheibenwischer, beim Bremsen gibt man Gas, die Handbremse hupt und beim Einschalten des Radios öffnet sich während der Fahrt der Kofferraum.
Kurzum, die Software wurde falsch entwickelt.
Schweißgebadet und heilfroh, mit dem Leben davon gekommen zu sein schiebt man das Martyrium mit letzter Kraft zurück zum Autohaus (Softwarehersteller). Man ist ja zum Glück im Unglück nicht weit gekommen.
Und da geht der Spaß dann erst so richtig los…

Hier geht es wahnsinnig interessant weiter

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